Seit dem 1. August läuft am Berliner Bahnhof Südkreuz ein umstrittener Versuch, in dem automatisierte Gesichtserkennung erprobt werden soll.
Im Gegensatz zu anderslautenden Meldungen ebben die Proteste gegen den Test nicht ab. Ein Bündnis mit dem Namen „Endstation“ und weitere Organisationen und Initiativen aus dem bürgerrechtlichen Spektrum haben für den 27. November einen Aktionstag angekündigt. Das Bündnis will mit der Aktion die breite Palette an Überwachungskritik abbilden und auf die schädlichen Auswirkungen von Überwachung auf eine freiheitliche Gesellschaft hinweisen.
Geplant sind kostenloses Slushy-Eis gegen Überwachung, Redebeiträge diverser Gruppen, eine Lesung gegen Überwachung, Infostände, Anti-Biometrie-Schminken, eine Kunst-Performance, Kamera-Dosenwerfen, ein Monitor mit Gesichtserkennung zum Testen, Live-Musik sowie ein Bastelworkshop für Masken zum Schutz vor Kameras.
Der Aktionstag findet am Montag, den 27. November von 16–20 Uhr in der Westhalle des Bahnhofes Südkreuz in Berlin statt.
